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Jan Adriaans [Videonale.12] x

Metamorphic Rock, 2008, 4:30 min., sound, colour [Videonale.12]

What is a metamorphic rock? The transformation of the mineralogical composition of a rock through a change in temperature and pressure is called metamorphism. The parent material is turned into a so-called metamorphic rock. Metamorphic Rock shows the walls of a lobby in an office building. The shots rotate left and right on a split screen, turning 360 degrees in opposite directions. The white, grained marble of the wall surfaces alternates with the matte reflection of a white leather chair on the floor. The different perspectives as well as the surface structures of the walls and objects that have been set in motion create a striking image: they show the materiality with its bizarre forms in practically human poses. As the only person in the video, the doorman meanders around in the entryway of these decadent surroundings, whiling away the time. He seems to melt into the interior décor, becoming one of the furnishings. In his video, Jan Adriaans does not pinpoint a particular place, but allows the camera, with a view to the materiality of one generic building, to circle symbolically around the whole world. In the process, the rotating halves of the images do not simply document the walls, but instead animate the rock in a media metamorphosis.

Maike Volkhard

 

Andrew Cooke [Videonale.12] x

Under Working Conditions, 2006, 2:25, Farbe, Ton [Videonale.12]

Andrew Cooke präsentiert sich in seinem Video Performance under Working Conditions als menschlicher Staubsauger. Dazu kriecht er auf Händen und Knien, die Stirn nicht vom Boden hebend, über einen Teppich. Er ahmt mit seiner Stimme das Geräusch des Staubsaugers nach. Sowohl die Ausstattung des Zimmers als auch die Kleidung des Künstlers weisen dabei auf ärmliche Verhältnisse hin. Die Szene könnte zunächst humoristisch wirken. Doch wird das komische Moment durch die Perspektive der Kamera vereitelt. Die statische, auf dem Boden liegende Kamera, bringt den Zuschauer auf die Augenhöhe des Künstlers und lässt ihn so das Geschehen aus dessen Sicht miterleben. Vor dem Hintergrund, dass Cooke dieses Hotelzimmer selbst bewohnt und als Reinigungskraft für das Hotel arbeitet, wird die sozialkritische Intention der Performance deutlich. Das Video lässt zwei Deutungsebenen zu; zum einen greift Cooke die Missstände auf, denen einfache Dienstkräfte tagtäglich ausgesetzt sind. Diese zeigen sich in schlechten Arbeitsbedingungen und mangelndem Respekt, nicht nur von Seiten des Arbeitgebers, sondern auch der Gesellschaft. Der Künstler drückt dies in seiner devoten Körperhaltung aus, die darüber hinaus veranschaulicht, dass sich aus dieser Unterordnung der Verlust von Würde, Status und Respekt entwickelt. Zum anderen formuliert der Künstler mit seiner Performance eine subtile Anleitung zur Auflehnung gegen diese Misere. Die Körperhaltung kann insofern auch als Trotz gelesen werden. Dieser nicht greifbare, stille Widerstand verspricht nach Meinung des Künstlers mehr Erfolg als der offene Protest.

Marion Klein-Hitpass

 

Britt Dunse [Videonale.12] x

Norden, 2004, 7:15 (2:02) min., Ton, Farbe [Videonale.10]

Auf der Suche nach einer Liebe, die so entfernt von der Realität ist wie der Weg zu den Sternen weit. Gefangen im Alltag, ohne den Mut, einen Schritt nach vorne zu gehen, lässt Britt Dunse ihren Protagonisten durch seine Erinnerungen stolpern und das weit Entfernte, seine Liebe, herbei wünschen. „Nun warte ich, in der Hoffnung, ein weiteres Wunder möge kommen“ - in dieser Hoffnung verharrend, bestreitet der junge Mann sein Leben, erschlagen von Nichtigkeiten, die in seiner Vorstellung der Liebe weichen sollten, aber in der Realität beharrlich Raum einnehmen. Zwischen Konfetti, „Post-it“-Notizen und Papierbooten treffen sie sich - für einen Moment - um dann in unterschiedliche Richtungen weiter zu gehen. „Halt mich fest, bevor es zu spät ist“, singen die Papierkraninche - Symbole seiner Sehnsucht - und fliegen aus dem Alltag hinfort, versuchen, den Weg zu ihr zu finden. Norden ist eine romantisch traurige Interpretation der Liebe und ihrer Verwirklichung, der Ungleichheit und des Scheiterns, in der nüchternes Wohnen und Leben auf eine Gedankenwelt aus animiertem Origami trifft.

Kathrin Ann Bender

 

 

 

Mischa Kuball [Videonale.12] x

Platon's Mirror, 2008, 20:52 min, ohne Ton, Farbe [Videonale.12]

Mischa Kuball hält uns in seiner Arbeit Platon´s Mirror das Höhlengleichnis Platons vor Augen. Dabei dient ihm eine aufgespannte Folie als Projektionsfläche. Der frontale Lichteinfall wird über diese bewegliche Oberfläche reflektiert und es entstehen amorphe Flächen, strukturiert durch den Faltenwurf. Assoziationen an eine Landschaft werden unter anderem durch die Horizontlinie geweckt. Der strahlenförmige Faltenwurf im oberen Drittel lässt das Bild einer Sonne entstehen, die in Platons Gleichnissen für "das Gute" steht. Wie in Platons Höhlengleichnis sind Abbilder vorbeiziehender menschlicher Figuren als Reflexionen wahrnehmbar. Dabei entstehen, vergehen und wandeln sich teils farbige Flächen, Konturen und Formen in unterschiedlichen Rhythmen auf einer Fläche, deren Geschlossenheit in drei kleinen Partien links gebrochen wird. Das Projizierte ist nicht greifbar. Das Darstellende lässt sich nicht auf etwas Dargestelltes beziehen, die Schattenspiele bieten keine eindeutig festlegbare Interpretationsmöglichkeit. Gezeigt werden Abbilder der Wirklichkeit, Spiegelungen - wie schon im Titel angedeutet. Diese finden bezeichnenderweise über das reflexive Medium des Videos statt. Im doppelten Sinn also parodiert Kuball Wahrnehmungstheorien des 20. Jahrhunderts, die ihren Ursprung im Dualismus der Antike haben. Eine dialektisch-visuelle Demonstration von Medienkritik, Rezeptionsästhetik und medialer Pseudorealität.

Pia Damm

 

Tahireh Lal [Videonale.12] x

Tah, 2008, 4:30 min., Ton, Farbe [Videonale.12]

Die indische Künstlerin Tahireh Lal visualisiert in ihrem Werk Tha einzelne Phasen einer Entspannungsübung. Ihre Arbeit entstand im Rahmen einer künstlerischen Ausbildung in Bangalore. Ausgehend von einer Schwarzblende eröffnet sie die Arbeit mit einer ästhetisierenden Lichtregie, worin die Konturen einzelner Körperteile zunächst nur als Linien erkennbar sind. Daraufhin folgen Close-ups von Hals, einer geöffneten Handfläche, Füßen und einem sich öffnenden Auge, die die Körperhaltung der Meditierenden nur erahnen lassen. Zwischenschnitte zeigen ein ruhiges, gleichmäßig atmendes stoffliches Gebilde in der Form eines menschlichen Bauches. Überblendungen verbinden die festen Kameraeinstellungen miteinander und lassen so einen ruhigen, stetigen Bewegungsfluss entstehen. Akustisch wird die Videoarbeit von einem immer ruhiger werdenden Herzschlag, meditativer Musik und Meeresrauschen untermalt. Reduzierter Bild- und Toneinsatz konzentrieren die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Wahrnehmung des Körpers. Auffällig sind die immer wieder fokussierten Elemente wie Haare, Lebenslinien, Adern, Atmung, Puls, Herzschlag, Meeresrauschen - Begriffe des Lebensflusses. Wie in einer Entspannungsübung wird der Betrachter dazu angehalten, Gedanken und Eindrücke loszulassen, sich einzelne Körperpartien zu vergegenwärtigen und seinen Fokus auf die lebenserhaltende, innere Ruhe spendende Atmung zu richten, um sich so selbst zu erfahren. 

Katharina Geyer

 

Kalin Lindena [Videonale.12] x

Gegenüber [Ein Stehtanz], 2008, 9:44 min, Ton, Farbe [Videonale.12]

Wie der Titel vermuten lässt, wird der Zuschauer schon nach wenigen Sekunden musikalisch auf einen Tanzfilm eingestimmt. Die Künstlerin Kalin Lindena ist selbst an der Performance beteiligt und präsentiert uns ihr Tanz-Trio in long shots das Rockaway Beach in New York. Vor einer malerischen Kulisse wird der spontan anmutende Ausdruckstanz von klassischer Musik begleitet, die bei Eintritt der Nacht von moderneren Rhythmen abgelöst wird. Überblendungen zeigen plastische Arbeiten der Künstlerin und schaffen eine Überleitung zu den Räumen des Oldenburger Kunstvereins. Silhouettenhaft vollführt sie dort einen Stehtanz zwischen den körperhaft gewordenen Objekten, die mehr als nur Requisiten zu sein scheinen. Die Verbindung der Schauplätze erfolgt durch Lichtsignale, mit welchen die Tänzer in Kontakt treten. Durch den direkten Blick in die Kamera wird auch der Zuschauer fokussiert. So werden nicht nur Räume, sondern auch Menschen und Objekte einander "gegenüber" gesetzt. Synchron oder asynchron werden traditionelle Schrittfolgen durch neue Bewegungen ergänzt und daraus eine innovative Tanzform entwickelt. Die Eigenart des modernen Kunstwerks, Variationsmöglichkeiten zu eröffnen, liegt in dessen kommunikativen Strukturen. Kalins "offener" Umgang mit Bühnen, Requisiten, Figurinen und Statisten kommt dem modernen Verständnis Umberto Ecos eines offenen Kunstwerks nahe: "Ein offenes Kunstwerk stellt sich der Aufgabe, uns das Bild von der Diskontinuität zu geben; es erzählt sie nicht, es ist sie". [Umberto Eco, Das offene Kunstwerk, Frankfurt 1973, S. 165.]

Nora Jablonowski, Vesna Tornjanski

 

Rebecca Loyche [Videonale.12] x

All's fair in love and war, 2007/08, 9:22 min., Ton, Farbe [Videonale.12]

In der Videoarbeit All´s Fair in Love and War greift die amerikanische Künstlerin Rebecca Loyche das Thema Waffen und Gewalt auf, mit dem sie sich bereits in früheren Arbeiten beschäftigt hat. Der Betrachter begegnet einem etwa dreizigjährigen trainierten und sportlich gekleideten Amerikaner. Er ist ein Waffenspezialist, der Menschen im Umgang mit Waffen ausbildet. In vier aufeinander folgenden Sequenzen erläutert er mit großer Sachkenntnis deren Entwicklung und Gebrauch im Einsatz gegen den Menschen. Während zunächst Schusswaffen Gegenstand seiner Darstellung sind, führt er in der letzten Sequenz gestenreich vor, wie man einen Menschen mit nur einem Messerstich tötet, wo man im Körper einstechen muss und wie lange es dauert bis der Mensch unrettbar verblutet. Emotionslos und sehr präzise bleiben seine Ausführungen bis zum Schluss. Durch die statische Kameraposition und die Nahaufnahme kann sich der Betrachter kaum entziehen, vielmehr wird der Eindruck vermittelt, dass er selbst sich mit dem Protagonisten im Raum befindet. Rebecca Loyche inszeniert den Waffenexperten in privaten Wohnräumen, deren bürgerlich konservative Einrichtung einen Kontrast zur Brutalität des Inhalts herstellt. Sie verschränkt den vermeintlich neutralen Charakter einer Dokumentation mit einem bewusst arrangierten Interieur. Dadurch unterläuft sie die ohnehin schon feine Demarkationslinie zwischen Häuslichkeit und Kriegsschauplatz.

Mara Wallat

 

Jakub Nepraš [Videonale.12] x

Trip, 2008, 03:05 min., Ton, Farbe [Videonale.12]

Jakup Nepraš nimmt den Betrachter mit auf einen Trip der besonderen Art, auf dem es allerhand zu sehen gibt: Kirmesfahrgeschäfte, die wie Blumen zwischen Häusern aus Industrie- und Technikschrott und überdimensionalen Alltagsgegenständen sprießen, Neonleuchtreklamen, Werbetafeln und diverse andere Objekte. Diese Videocollage erinnert in ihrer intensiven Farbigkeit und dem hinterlegten Sound an Clips oder Einspieler im Musikfernsehen. Der monotone Rhythmus der Musik ahmt das Geräusch eines fahrenden Zugs nach. Dass der Betrachter die Position eines Bahnreisenden einnimmt, wird durch einen entgegenkommend vorbeifahrenden Zug und durch Oberleitungen und Gleise im Bild verdeutlicht. Am Ende der Fahrt wechselt die Videocollage in eine filmische Ansicht eines Bahnhofs ohne Spezialeffekte über. Jakup Nepraš spielt mit der doppelten Bedeutung des Wortes Trip. Die bunte Welt der Videoarbeit erinnert an einen Drogenrausch, in dem reale und animierte Gegenstände in verschobenen Größenverhältnissen assoziativ in den neuen Kontext einer surrealen Landschaft gesetzt werden. Wie durch das Unterbewußte in einem Traum sind die im Wachzustand wahrgenommenen Objekte und Ereignisse neu zusammengefügt. Wenn am Ende des Trips die Dächer realer Gebäude hinter Mauern auftauchen und der Betrachter mit seinem Blick in einen wirklichen Bahnhof einfährt, findet die fantastische Reise ein jähes Ende.

Kathrin Fuchs

 

Stefanie Ohler [Videonale.12] x

Der Versuch des Schmetterns, 2007, 09:30 Min, ohne Ton, Farbe [Videonale.12]

Wer an Schmetterlinge denkt, sieht leuchtend bunte, federleichte Tierchen, die freudig flattern und einer eigenen Fabel- Welt anzugehören scheinen. Der Blick in den Raum, den die Arbeit von Stefanie Ohler bietet, ist aber zunächst ein ganz anderer. In einem abgedunkelten altmodischen Schlafzimmer lässt die Bewohnerin die Zeit zunächst stumpf vergehen. Die exotischen Fabeltierchen sind in einem Schaukasten wunderschön anzusehen. Aber sie haben ihre Vitalität, für die sie so geliebt werden, eingebüßt. Sie sind auf Nadeln aufgespießt und hinter Glas sortiert. Die Bewohnerin unternimmt den Versuch einer Metamorphose von ihrer eigenen Realität in die Welt der Schmetterlinge, indem sie die toten Tiere auf Fäden aufhängt und selbst ihren Flug auf einer Schaukel nachahmt. Der Versuch, die Tiere und sich selbst mit Leichtigkeit und Leben zu erfüllen, zu "schmettern" wie ein Schmetterling, bleibt aber ein Versuch. Die Künstlerin Stefanie Ohler sammelt selbst - bereits tote - Insekten. In ihren Werken beschäftigt sie sich mit den Grenzbereichen von Phantasie und Wirklichkeit, Gewalt und Schönheit, Flucht und Asyl.

Anna Flammersfeld-Batouei

 

Rebecca Ann Tess [Videonale.12] x

Orchids, 2008, 21:21, Ton, Farbe [Videonale.12]

"Ein ganz normales Zusammenleben, überhaupt gar nichts anderes," nennt die 72-jährige Dame, deren Lebenserinnerungen wir 20 Minuten lang von ihrer Stimme geleitet folgen, ihre Beziehung mit dem schwulen Peter. Welche Bedeutung ein Konzept wie Normalität bis in die privatesten Bereiche des Lebens entfalten kann, verhandelt Rebecca Tess in ihrer Arbeit Orchids. Wie soll man leben? Wie darf man leben? Orchids gibt dem Betrachter ein gelebtes Beispiel und konfrontiert ihn dabei mit den Konventionen, denen er selbst vermutlich unterworfen ist. Die Ausführungen der Erzählenden zu den Bereichen Familie, Liebe und Beziehung sind illustriert mit einer Diashow aus found footage Material, das thematisch zur Narration getaktet wird. Statt dem Familienalbum sieht der Betrachter Medienbilder aus Zeitungen, Zeitschriften, Filmen und dem Internet, die in der Konfrontation mit den intimen Einblicken in ein unkonventionelles Lebensmodell den visuellen und narrativen Kanon unterlaufen, der unsere Normvorstellungen prägt. Die zum Teil in semantischer Entsprechung, zum Teil aber auch in Opposition oder im Konflikt zur Erzählung stehenden Bilder konstituieren über die Dauer der Arbeit ein immer kohärenteres visuelles Alphabet, das dem Betrachter den Raum bietet, die Klischees, die seinen Wertvorstellungen zu Grunde liegen, zu untersuchen. Tess´ Arbeit demonstriert, dass "normal" auch Transgender heißen kann und lässt es jedem Zuschauer offen, seine eigene stereotype Bilderwelt zu befragen.

Maren Haffke

 

Connie Walsh [Videonale.12] x

Cenetar, 2008, 4:00 min, Farbe, Ton

Wo liegt die Grenze zwischen Spiel und Realität? Kann Unschuld in Bedrohung umschlagen? Wann und wie wird menschliche Aggression erzeugt?

Diese und noch weitere Fragen stellt das Video Cenetar von Connie Walsh. Die ersten Bilder zeigen ein Kind, das ein Kriegsspiel spielt. Es trägt einen Kopfhörer und spricht ins Mikrofon, wie bei einem interaktiven Computerspiel. Der blaue Himmel im Hintergrund und das wie ein Engel auf Wolken thronende Kind vermitteln einen friedlichen Eindruck. Es ist nicht nur die Stimme des Jungen zu hören, sondern O-Töne eines Piloten, dessen Äußerungen sich mit denen des Kindes vermischen. Das Wechselspiel der Dialogcollage wirkt verstörend, da das unschuldige Kind im Spiel Vernichtungsbefehle erteilt. Der Kopfhörer und das Mikrofon verdeutlichen, dass es eigentlich kaum Unterschiede zwischen dem kleinen Jungen und dem Piloten gibt, der das Spiel schon im wirklichen Leben spielt. Am Ende des vierminütigen Videos hört man Bombengeräusche und das Kind verschwindet ganz plötzlich. Spielt der Junge einen Erwachsenen oder ist das ganze Video eine Imagination des Piloten während einer echten Mission?

Connie Walsh führt uns eine Untersuchung der menschlichen Aggression vor. Ihre Gesellschaftskritik entsteht durch die Inszenierung einer Ambivalenz, die Spiel und Realität ununterscheidbar macht.

Milen Zhelev

Videonale.12 (26. März – 26. April 2009 im Kunstmuseum Bonn)

Über 1445 Einreichungen (aus 74 Ländern)

43 ausgewählte Arbeiten

Kurator: Georg Elben

Der Videonale Preis wurde vergeben an Manon de Boer („Attica“).