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Fabian Winkler & Harald F. Müller [Videonale.10]

Fabian Winkler
* 1975 Singen/Htwl. GER, lebt in West Lafayette, Indiana USA
Studium an der Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe GER und an der University of California Los Angeles USA

Harald F. Müller

*1950 in Karlsruhe GER, lebt und arbeitet am Bodensee GER/AUT/SUI und in Zürich SUI Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart

Ausstellungen [Auswahl]:

Fabian Winkler

2012 Third Art and Science International Exhibition, China Science & Technology Museum, Peking CHN 

2011 Forum Klanglandschaft, EX3 - Centro per L'Arte Contemporanea, Florenz ITA 

2010 Luminale, Kaiser&Cream Ausstellungshalle, Frankfurt GER 

2009 Ars Electronica, OK Center for Contemporary Art, Linz AUT 

2008 Cooling, distrito cu4tro Galerie, Madrid, ESP 

2007 People, Art, Technology, Art Center Nabi/Namsan Drama Center, Seoul KOR

 

Harald F. Müller

2013 Le Rouge et le Noir, Galerie Mai36, Zürich. Cut, Galerie Mirko Mayer, Köln GER 

2010 Black Fungus, Mai36, Zürich. Mapping World, Villa Merkel Esslingen GER 

2008 Cooling, Galeria Distritto4 in Madrid ESP

 

Fabian Winkler & Harald F. Müller [Videonale.10] x

En Route, 2002, 8:00 Min., Farbe, Ton [Videonale.10]

En Route ist ein Beispiel für ein konzeptuelles Video. Die audiovisuelle Erfahrung steht gleichrangig neben der technischen Konzeption des Videos, das sich aus einer Auswahl 64 einzelner Sequenzen in stets veränderter Abfolge zusammensetzt. Diese Sequenzen werden durch ein Computerprogramm bei jedem erneuten Abspielen des Videos nach bestimmten Kriterien wie der Länge des Clips, der Farbigkeit der Bilder, der Bewegungsrichtung, dem Bildausschnitt und der Typografie auftauchender Schriftzüge aneinandergefügt. Dadurch ist die Anzahl an möglichen Videos mit einer variablen Länge von 5-8 Minuten nahezu unbegrenzt. Die 2002 während einer zweiwöchigen Reise nach Italien und Frankreich meist aus einem fahrenden oder stehenden Auto heraus aufgenommenen Bilder und Sequenzen zeigen Straßenansichten sowie Industriegebäude der 1960er und 1970er Jahre. Die Ausschnitte der Architektur sind häufig so gewählt, dass sich die dreidimensionalen Bilder in zweidimensionale (Farb-)Flächen verwandeln. Zusammen mit der Länge der Sequenz, in der das Objekt zu sehen ist, sorgt dies für eine minimalistische Ästhetik der Bilder. Jede Szene wird von Musik begleitet, die vom Chanson bis hin zu harten Techno-Beats reicht und damit die Stimmung des jeweiligen Clips sowie dieÄsthetik der Bilder unterstützt.

Nadia Ismail

Fabian Winkler & Harald F. Müller [ Videonale.10 ]